Verfasst von: derfreiebuerger | 5. August 2013

„Keine Waffenexporte im Namen von Christus!“

„Die Lawine kommt ins Rollen.“ Das hofft Jürgen Grässlin, Experte für Waffenexporte. Der Grund: Gegen die Waffenschmiede Heckler & Koch (Oberndorf) wird ermittelt. Sie musste inzwischen zugeben, dass zahlreiche G 36-Sturmgewehre nach Mexiko exportiert wurden und prompt in Landesteilen auftauchten, in denen seit Jahren ein blutiger Drogen-Krieg tobt. Das würde aber den Exportrichtlinien der EU widersprechen. Die Firma versucht nun, die Verantwortung auf zwei ehemalige Mitarbeiter abzuwälzen, die sich jedoch juristisch dagegen zur Wehr setzen (Der Freitag, 1.8.2013, „Europas tödlichstes Unternehmen“). Grässlin bezeichnet die Sturmgewehre als „Massenvernichtungswaffen er Neuzeit“, durch die täglich „mehr als 100 Menschen“ zu Tode kämen. „Damit steht die gesamte angeblich so restriktive deutsche Rüstungsexportpolitik auf dem Prüfstand“, so Grässlin laut Freitag weiter. In seinem Buch „Schwarzbuch Waffenhandel“ hat er diese Praktiken ausführlich beschrieben, die vor allem von Politikern der „C“-Parteien seit Jahrzehnten vorangetrieben werden und Detuschland zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt gemacht haben. Deshalb sammeln die „Freien Christen für den Christus der Bergpredigt“ Unterchriften unter dem Motto: „Keine Waffenexporte im Namen von Christus! – CDU und CSU – streicht das ‚C‘!“ http://www.freie-christen.eu/unterschriften-gegen-waffenexport/index.php

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